Personen

Matthias Egger
Matthias Egger wurde in Südtirol geboren, studierte Kirchenmusik, Orgel und Chordirigieren in Bozen und München. Zu seinen prägenden Lehrern zählten Herbert Paulmichl, Edgar Krapp und Michael Gläser. Als hauptamtlicher Kirchenmusiker war er 2009-2016 für die Musik an der Jesuitenkirche / Universitätskirche Innsbruck verantwortlich. Außerdem leitete er den Tiroler Motettenchor Wörgl und das Ensemble VocalArt Brixen.
Matthias Egger war Stipendiat des DAAD und wurde vom Verein „Yehudi Menuhin-Live Music Now” gefördert. 2008 war er Preisträger beim Internationalen Orgelwettbewerb „August Everding” in München (mit Werken von Bach und Reger sowie Poulencs Orgelkonzert). Als Solist trat er u.a. am Münchner Dom, in der Basilika Ottobeuren, in der Orgelreihe der Bamberger Symphoniker (mit Reubkes 94. Psalm) und an der Musikhochschule Leipzig (mit Regers fis-Moll-Variationen) auf. Er musizierte mit namhaften Ensembles wie dem Hilliard Ensemble oder dem Marini Consort Innsbruck.
Als Dirigent leitete er zahlreiche Aufführungen von Werken für Chor und/oder Orchester, darunter J.S. Bachs Weihnachtsoratorium, Johannespassion und Magnificat, Haydns Jahreszeiten, Mozarts Requiem und Brahms Ein deutsches Requiem mit renommierten Orchestern wie den Münchner Symphonikern oder der Cappella Istropolitana.
Im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik war er für die Reihe Musik im Gottesdienst an der Jesuitenkirche zuständig.
Matthias Egger war Vorstandsmitglied der Diözesankommission für Kirchenmusik in Innsbruck und Dozent an der Kirchenmusikschule Brixen.
2016 nahm er seinen Dienst als Dommusikdirektor in Freising auf. Hier leitet er die Ensembles der Dommusik in Gottesdienst und Konzert, die Kirchenmusikerausbildung (C) in der Region sowie die Konzertreihe am Mariendom. Neben zahlreichen festlichen Gottesdiensten zählen die Aufführungen von Schuberts Messe Es-Dur, Herzogenbergs Geburt Christi, Saint-Saëns´ Weihnachtsoratorium oder Felix Mendelssohns Sinfonie N. 2 Lobgesang zu den Höhepunkten seiner bisherigen Tätigkeit.

Simon Rager
Simon Rager (*2000) erhielt seinen ersten Instrumentalunterricht im Alter von 4 Jahren im Fach Akkordeon. Er besuchte von 2007-2011 die Grundschule der Regensburger Domspatzen, an der er auch das Klavierspiel im Alter von 6 Jahren erlernte. Seit 2011 war er am Musikgymnasium der Domspatzen (Abiturjahrgang 2019), auf dem er im Alter von 11 Jahren den ersten Orgelunterricht erhielt. Seit 2014 ist der Regensburger Domorganist Franz-Josef Stoiber sein Orgellehrer. Im Jahr 2016 wurde Simon Rager, an der Hochschule für kath. Kirchenmusik und Musikpädagogik, als Jungstudent aufgenommen, und studiert dort Konzertfach Orgel und seit dem Wintersemester 2020 zusätzlich auch Kirchenmusik. Seit Ende 2022 erhält er zusätzlich Improvisationsunterricht bei Prof. Wolfgang Seifen.
Er nahm bereits an einigen Meisterkursen (u.a. Therry Escaich, Loïc Maillé, Hans-Ola Ericsson, Karol Mossakowski, Peter Planyavsky) teil, und gewann im Rahmen von ,,Jugend musiziert“ zwei Bundespreise.
Zudem errang er 2017 einen Sonderpreis in der bundesweiten Ausschreibung ,,Wespe“, im Fach Orgelimprovisation. 2022 erreichte Simon Rager einen zweiten Preis im Orgelimprovisations-wettbewerb in der Trinitatiskirche in Köln. 2023 gewann er im Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb Schwäbisch-Gmünd einen zweiten Preis. Seit Dezember 2023 ist er Kirchenmusiker am Dom in Freising.

Andrea Reischer
Die gebürtige Freisingerin wuchs in Landshut auf, wo sie von Kindheit an musikalisch aktiv war. Ab der Einschulung konzentrierte sie sich vor allem auf das Geigenspiel und das Singen im Chor – zunächst im Kinder- und Jugendchor der Pfarrgemeinde, später auch im Jugendchor des Bayerischen Sängerbundes, wo sie ersten Gesangsunterricht (u.a. bei Isabella Stettner) und Einblicke in anspruchsvolle Chorarbeit erhielt. Nach dem Abitur besuchte sie ein Jahr lang die Berufsfachschule für Musik in Plattling und absolvierte ein Schulmusikstudium mit Schwerpunktfach Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Barbara Ebel und schloss dieses erfolgreich mit dem 1. Staatsexamen ab. Im Anschluss daran spezialisierte sie sich auf Gesangspädagogik durch ein Studium an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg bei Katja Stuber. Hier erwarb sie den akademischen Grad Bachelor of Music. Während der Studienzeit arbeitete Andrea Reischer als Gesangs- sowie Instrumentalpädagogin und leitete drei Jahre lang den Lochhausener Singkreis. Darüber hinaus musizierte sie in verschiedenen Ensembles mit Konzertreisen u.a. nach Österreich, Tschechien, Spanien und in die USA. Ihre Vorliebe für Alte Musik entstand unter anderem durch den Kontakt zur Landshuter Hofkapelle, der sie seit 2014 angehört und mit der sie im Rahmen der Landshuter Hochzeit und darüber hinaus auftritt. Im Sommer 2023 schloss Andrea Reischer das Referendariat erfolgreich mit dem 2. Staatsexamen ab; seither ist sie freischaffend sowie im staatlichen Schuldienst tätig. Seit September desselben Jahres wirkt sie als Stimmbildnerin für die Jugendkantorei und den Domchor bei der Dommusik in Freising.

Verena Egger
geboren in Marktoberdorf, studierte Lehramt für Musik an Gymnasien sowie Chordirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Michael Gläser. 2011 schloss sie ihre Studien mit dem Meisterklassenpodium ab. Durch ihre Assistenzarbeit bei zahlreichen namhaften Chören und diverse Projektleitungen sammelte sie wertvolle Erfahrungen, welche durch die Teilnahme an mehreren Meisterkursen ergänzt wurden. Verena Egger unterrichtet Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater München und ist als Schulmusikerin am Camerloher-Gymnasium Freising tätig. Seit 2013 ist sie künstlerische Leiterin des UniversitätsChors München.
